Die grüne Kanareninsel mit dem Hang zum Alternativen, zur Natur,...
Das Wander- und Naturparadies La Gomera zählt zu den Kanaren. Die Insel vulkanischen Ursprungs ist nach El Hierro die zweitkleinste der spanischen Inselgruppe im Atlantischen Ozean.
Aufgrund seines milden subtropischen Klimas mit Temperaturen zwischen 20° C und 27° C zieht La Gomera ganzjährig Erholungssuchende und Naturliebhaber an. Noch vor einigen Jahren war die Insel hauptsächlich als Anziehungspunkt für Aussteiger Hippies bekannt, die in Höhlen am Strand wohnten. Heute ist die Insel aufgrund seiner üppigen Vegetation und kargen Landschaft insbesondere bei Individualreisenden und Wanderurlaubern beliebt.
Lohnenswert ist ein Besuch des Nationalparks Garajonay, der seit 1986 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Der Nationalpark macht rund 10 Prozent der Inselfläche aus und besticht durch seine immergrünen Lorbeerwäldern mit Farnen und Flechten. Das größte Tourismuszentrum der Insel ist das Valle Gran Rey, das Tal des großen Königs. Hier befindet sich auch einer der wenigen Sandstrände der Insel.
Touristen erreichen La Gomera in einer knappen Stunde mit der Fähre von Teneriffa Süd aus. Die Insel verfügt zwar über einen kleinen Flughafen, allerdings ist die Landebahn für große Chartermaschinen zu klein. Da die Busse auf La Gomera nur relativ selten fahren, ist ein Mietwagen empfehlenswert.